OverIT treibt ständig Forschungsprojekte voran, sowohl auf eigene Initiative als auch in Zusammenarbeit mit Universitäten

Nachfolgend einige experimentelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die in Zusammenarbeit mit namhaften Universitäten durchgeführt und von der Region Friaul-Julisch Venetien finanziert wurden.

Studie zur Entwicklung eines auf maschinellem Lernen und natürlicher Sprache basierten digitalen Assistenten (Akte Nr. 38808/R&S/2017) – Laufendes Projekt
Studie und Analyse einer Reihe von innovativen Technologien, die in einen Software-Prototyp integriert wurden. Der Prototyp ist durch einen virtuellen Assistenten gesteuert und nutzt die Technologie, um das herkömmliche Konzept der Hausautomation neu zu denken.

Der untersuchte persönliche Assistent kann durch ein digitales Bild (auch Avatar) dargestellt werden und soll in der Lage sein, das Verhalten des Nutzers zu erlernen, seine Bedürfnisse vorauszusagen und, vor allem, spontan zu kommunizieren.

  • Maschinelles Lernen: Techniken zur Datenspeicherung und Auslegung von komplexen Algorithmen;
  • Überprüfung der Gebäude: Integration von intelligenten Geräten im Einklang mit IoT- und Industrie 4.0-Standards;
  • „Technische“ Interaktion: Methoden für die Spracherkennung und die semantische Analyse von Audio-Strömen;
  • „Sprachliche“ Interaktion: Auslegung der graphischen Benutzeroberfläche und Darstellung des Avatars, Methoden zur Kommunikation mit dem Anwender.

Folgende Themen wurden in den Fokus gerückt:

Im Laufe der Untersuchung sollten die Fragen der digitalen Assistenten als relationale Schnittstelle zwischen dem jeweiligen Nutzer und seinem Wohnraum/Arbeitsumfeld umgegangen werden. Dieses Thema und alle damit verbundenen Aspekte wurden unter dem Zeichen der fortgeschrittenen Hausautomation erörtert, um eine grundlegende Verbesserung zu erzielen. Die graphische und die funktionelle Darstellung des Avatars spielten eine zentrale Rolle bei der Studie der eingesetzten graphischen Nutzeroberfläche (durch die Analyse von Mitteln wie Erweiterter/Virtueller Realität, Hologrammen, Monitors). In diesem Sinne wurden die Methoden der Interaktion mit dem Anwender vertieft und die Stärke einer wirksamen Kommunikation aufgezeigt.

Förderungsfähige Ausgaben: 494.259,50 €
Zugewiesene Mittel: 220.369,58 € OP-Mittel
Laufzeit: 15 Monate (vom 26.03.2018 bis 25.06.2019)

Weitere Projekte

Methoden und Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz

Studie und Analyse einer Reihe an innovativen Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden. Dies erfolgt mit der Einführung einer prototypischen Softwarelösung, die den Einsatz und die Steuerung von unterschiedlichen Instrumenten integriert.

Ziel des Prototyps ist es, kritische Aspekte effizient hervorzuheben und Energieverschwendungen bestmöglich zu verwalten sowie den Energieverbrauch und den Wärmeverlust eines Gebäudes zu ermitteln und entsprechend zu senken.

Die untersuchten Hardware- und Softwaretechnologien:

  • GIS-Systeme, um externe Details der Gebäude zu rekonstruieren und analysieren;
  • Integration mit Google Project Tango und tragbaren Wärmesensoren-Systemen;
  • IoT Software-/Hardwaresysteme zur Echtzeiterfassung der Daten und optimierten Verwaltung des Energieverbrauchs

Zweck dieser Studie ist die Entwicklung eines Systems, das auf folgenden Grundlagen basiert:

  • Originalität durch die Suche nach neuen Technologien mit unterschiedlichen Merkmalen und ihre Verbindung mit den bereits bestehenden. Verfolgt wird somit das Ziel solche Technologien anders als üblichen anzuwenden;
  • Ganzheitliches Ansatz und zwar Erprobung von Technologien in Einsatzbereichen, die anders als die traditionellen sind. Dies wird eine verbesserte Verwaltung der Gebäude ermöglichen und gleichzeitig ein besseres Verständnis für die grundlegenden Mechanismen einer guten Planung und Instandhaltung von Bauten schaffen, die wirtschaftlich nachhaltig und energieeffizient sind.

Förderungsfähige Ausgaben: 562.145,25 €
Zugewiesene Mittel: 225.622,19 € POR-Mittel
Laufzeit: 15 Monate (vom 03.10.2016 bis 29.12.2017)

GISpar – Überwachung von Feinstaub, um die Luftqualität zu analysieren

Im Rahmen der “Smart City” der Zukunft wurde ein System untersucht, das Feinstaub analysiert und überwacht. Dies ermöglicht, Umweltdaten zusammenzuführen und zu nutzen, um Maßnahmen zur Verbesserung und Minderung einzuleiten, wobei gleichzeitig Entscheidungsträger und Bürger darüber informiert werden. Das Ziel ist es, die Luftqualität zu schützen und zu verbessern.

Erweiterte Realität für die Unterstützung der Instandhaltungsprozesse

Schwerpunkt der Studie ist den innovativen Einsatz der Erweiterten Realität bei der Durchführung von technischen Instandhaltungsmaßnahmen, um die Wahrnehmung der Arbeitsumgebung zu erweitern und die Komplexität der auszuführenden Tätigkeit zu verringern.

System zur Simulation und Optimierung der Mittelspannungstromnetze

Im Rahmen der europäischen Energiesparziele “20-20-20„ wurden einen oder mehrere Algorithmen in der Studie identifiziert, um das Verhalten der intelligenten Stromnetze (Smart Grid) zu optimieren. Verfolgt wird das Ziel, Energieverluste zu minimieren und die Umweltauswirkungen der Verteilung konsequent zu reduzieren.